Ten meets five
„Ten meets five“ - Projekt der EKS findet großen Anklang
An der EKS fand am 12.11.2010 ein Austausch zwischen Zehnt- und Fünftklässlern statt
Die Idee wurde im Religionsunterricht der Klasse 10 geboren: Man sprach über Werte, Wertevermittlung und Vorbilder. Bei der Frage, wer für sie Vorbildfunktion im bisherigen Leben hatte, zeigten sich die meisten Zehntklässler recht ratlos. „Als ich im schwierigen Alter war, gab es eigentlich niemanden, an dem ich mich orientieren konnte und mit dem ich wirklich über meine schulischen Probleme gesprochen habe“, meinte Max. Und auf die Frage, wer für ihn ein passender Ansprechpartner gewesen wäre, kam ganz spontan: „Ich hätte mir Kontakt zu älteren Schülern gewünscht. Die hätten mich verstanden und mir vielleicht gesagt, wo es langgeht.“
Diese Äußerung machte die Religionslehrerin hellhörig, hatte sie doch gerade wieder die Leitung einer Eingangsklasse übernommen. Schnell war die Idee geboren, einen Kontakt zwischen den beiden Schülergruppen herzustellen. Auch die Fünftklässler zeigten sich sofort begeistert: „Ich finde die Großen einfach cool, weil sie mehr wissen als wir“, meinte Özge und Enzo rief: „Ich habe schon einen Freund in der Klasse 10, ich weiß aber nicht, wie er heißt. Den möchte ich kennen lernen!“
In kurzer Zeit wurde von beiden Jahrgangsstufen ein Konzept für eine Begegnung erarbeitet, das von verschiedenen Kennenlernaktionen über eine gemeinsame Spielrunde und Bastelangebote zu einem Gesprächskreis führte, in dem die Großen offen über Höhen und Tiefen ihrer Schulzeit erzählten. Von der Rolle als Klassenclown über falsche Freunde bis hin zum Problem „Sitzenbleiben“ wurde vieles thematisiert.
Anschließend stellten einige Zehntklässler ihre Hobbys vor, die für sie einen wichtigen Ausgleich zum Schulalltag darstellen. Philip L. sprach über seine Leidenschaft für das Fußballspielen und warb für seinen Verein „Rot-Weiß Dorsten“, Tobias gab eine Kostprobe seiner Gitarren- und Gesangskünste und Philipp K. hatte eigens für die Fünfer einen motivierenden RAP geschrieben.
Am Ende des Austausches stand für alle Beteiligten fest: Das war ein gelungenes Projekt, das unseren Schulalltag bereichert hat.
Das Projekt wurde am Samstag, dem 22. November (Tag der offenen Tür) in einer kleinen Fotoshow präsentiert.





