Praktikumserfahrungen

 

Die jährliche Praktikumszeit des neunten Jahrganges


Alle Schüler des neunten Jahrganges der Erich-Klausener-Realschule haben vom 14.03.2011 bis zum 02.04.2011 ein Praktikum absolviert. In den folgenden drei Berichten kann nachgelesen werden, welche Erfahrungen sie gesammelt haben und wie sie ihre Praktikumszeit genutzt haben.



 

Beurteilung der Praktikumszeit von René K. bei der Firma Kettler GmbH

 

Ich bin mit meiner Praktikumszeit sehr zufrieden. Meine Erwartungen waren, dass ich bei der Firma gut aufgenommen werde, viel über die Berufe „Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik“ und „Teilezurichter“ erfahre, dass ich einiges selber machen darf und dass ich hier Spaß habe. Alle Erwartungen wurden erfüllt.

Am ersten Tag wurde ich herzlich begrüßt und freundlich aufgenommen. Die Mitarbeiter haben mir sehr viel über die Berufe in diesem Betrieb erklärt, und ich durfte viel alleine arbeiten.

Ich denke schon, dass das Praktikum einen Einfluss auf meinen Berufswunsch hat, denn hier habe ich gesehen, wie die Arbeiten mit Kunststoff und Metall sind. Es ist hart, dennoch macht es sehr viel Spaß. Ich weiß selber noch nicht, ob ich einen Beruf mit Kunststoff oder Metall mache oder nicht doch in Richtung Holz gehen werde.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Berufsleben nicht ganz leicht ist. Durch das Praktikum habe ich selber gemerkt, wie anstrengend solch eine Arbeit sein kann. Oft kam ich nach Hause und war einfach nur müde. Dennoch hat mir die Arbeit sehr viel Spaß gemacht.

Im Großen und Ganzen fand ich das Praktikum in dem Betrieb Kettler GmbH sehr schön, da ich viel über die Berufe gelernt habe und auch viel selber machen durfte. Auch wenn man an manchen Tagen den ganzen Tag dasselbe machen durfte, gibt es doch recht viel Abwechslung in den Berufen.

 

Beurteilung der Praktikumszeit von Dorian P. in der Tischlerei Görg

In der Tischlerei hat es mir gut gefallen.

Von Anfang an wurde ich im Team nett aufgenommen. Die mir übertragenen Aufgaben konnte ich größtenteils selbstständig erledigen. Bei der Tischlerei gab es immer viel zu  tun und dadurch vergingen die Stunden und Tage ziemlich schnell.

Einige der handwerklichen Tätigkeiten, wie bohren, hobeln, schrauben, schleifen und hämmern, habe ich in dieser Menge und Qualität zum ersten Mal durchgeführt und diese Fertigkeiten kann ich später bestimmt gebrauchen, und sei es nur privat.

Es gab natürlich auch Aufgaben, die weniger interessant und körperlich sehr anstrengend waren (z. B. Bretter stundenlang tragen und stapeln oder auch das Abschleifen von Holz-elementen oder Lack an Gerüsten).

Das frühe Aufstehen war eine große Umstellung für mich und im Nachhinein sehe ich das mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Arbeitsbeginn war nämlich schon um 6:00 Uhr. Doch wer früh anfängt, hat schon am frühen Nachmittag frei und kann dann „bei Tageslicht“ auch noch einiges erledigen.

Allerdings war ich in den drei Wochen nach der ungewohnt körperlich anstrengenden Arbeit oft so erledigt, dass ich keine Lust mehr hatte, etwas zu unternehmen. Aber wahrscheinlich gewöhnt man sich später daran.

Eine Ausbildung im Beruf des Tischlers könnte ich mir hinsichtlich der Tätigkeit schon vorstellen.   

 

Beurteilung der Praktikumszeit von Nina O. beim Gasthof Berger

Ich habe das Praktikum als Konditor ausgesucht, weil ich es interessant finde, was man mit Lebensmittel machen kann. Ich habe den Beruf in die nähere Auswahl gezogen, weil ich gerne backe und kreativ bin. Meine Erwartungen wurden übertroffen, denn ich hätte nicht erwartet, dass ich so viele Tätigkeiten ausüben durfte. Der Arbeitstag war sehr abwechslungsreich und ich habe mit viel Freude und Spaß gearbeitet. Ich bin mir zwar noch nicht sicher, ob ich Konditor werden möchte, aber ich werde bestimmt in diese Richtung gehen.

Ich bin sehr freundlich behandelt worden und durfte im Praktikum bereits viele Aufgaben

erledigen, die sonst von den ausgelernten Mitarbeitern durchgeführt werden.

Die meisten Arbeiten sind mir zugewiesen worden (auch einige, zu denen die anderen keine Lust hatten z. B. 20 kg Haselnüsse mahlen, Vanillestangen kratzen oder Äpfel mit der Apfelmaschine schälen ), aber diese Arbeiten müssen auch erledigt werden. In diesem Beruf muss man nicht nur mit Lebensmittel arbeiten, sondern auch Kunden bedienen. Deshalb ist Sauberkeit und Freundlichkeit sehr wichtig.